Bonneville t120 Bereifung

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UW-T120
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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon UW-T120 » 16. Okt 2017, 14:42

Wer immer nur vom 3er springt, braucht sich über einen Bauchplatscher vom 10er keine Gedanken zu machen.
Stimmt schon. Und der Reifen kann im Trockenen bestimmt mehr als ich, was ja gut ist. Aber nach der “offiziellen“ Warnung mag ich gar nicht erst auf den 5er klettern, wenn ich das Bild mal aufgreifen darf. Muss mich nach so vielen Jahren mit meinem Eisenhaufen erst noch an die Bonnie gewöhnen. Hab am Samstag gemerkt, dass ich viel mehr Motorbremse und viel weniger Bremskraft gewöhnt bin.
Wird schon :wink:

Gruß,
UW
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mol
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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon mol » 16. Okt 2017, 14:48

naja, halten halt "ewig", der vordere war bei 13,000km fällig, der hintere wird wohl über 16000 kommen
Grip bei trockener Straße ist ganz ok, bei Nässe eher grenzwertig. Bei trockener Strasse gibt es auch andere Limits, z,B. besch**eidene Federbeine und früh aufsetzende Fußrasten, da kommt man mit dem Reifen erst bei Tempi in Verlegenheit, die deutlich über dem liegen, was die StVO eigentlich erlaubt ;-}
Bei regennasser Strasse hatte ich dafür schon ein paar Adrenalinschübe, da erinnern sie mich doch stark an die Bridgestone Erstbereifung meiner 500SR von 1979 (okay, ganz so schlimm dann doch nicht)
Das eine T120 keine agile Kurvenräuberin ist, wusste ich aber vorher. Wäre es mir primär darum gegangen, hätte ich auch meine alte GS100 aufmöbeln können, die ist auf den alten Metzler Stollenreifen noch agiler gewesen :-)

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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon fordprefect » 16. Okt 2017, 14:56

Bei den aufgerufenen hohen Kilometerleistungen kann auch ein 5er Damensprungkünstler vermuten, daß die Beanspruchung der Reifen nicht sonderlich hoch ist, also kaum Quer- und Längsbeschleunigung, bei Reifen- = Außenlufttemperatur. Da würde ich mir den weichsten und klebrigsten Reifen holen, den es überhaupt gibt.
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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon Bonneview » 16. Okt 2017, 19:52

..... der FTH meinte gleich als ich sie bei leicht feuchtem Wetter abgeholt habe, dass ich bei Feuchtigkeit bitte recht vorsichtig in Kurven fahren soll, damit das Vorderrad nicht wegrutscht :shock:
Bei Regen fahr ich also noch vorsichtiger, als eh schon.
Sein Tipp war auch, nach den Phantom die Scorpion Trail II zu montieren......

Meine Erfahrung nach nun ~5kkm mit den Scorpion Trail II: ich kann da echt keinen Unterschied feststellen. Nach ca. 11000km war bei den Phantom der Vorderreifen auf (= maximal 3m Springer ... und das echt ungerne :mrgreen:) , der Hinterreifen hätte vllt. noch 1500 mitgemacht, habe aber dann beide gleichzeitig gegen die Scorpion getauscht. Die ersten Kilometer waren echt eine Erleuchtung, super wendig, hat im direkten Vergleich ein ganz neues Moped aus meiner Bonnie gemacht.
Im Nachhinein betrachtet lag das aber wohl eher an dem Unterschied „alt vs. neu“ und weniger an „Phanton vs. Scorpion“. Nachdem die Scorpion eingefahren waren hatte ich dann auf nasser Fahrbahn nämlich einen richtigen Schreckmoment als mir innerhalb einer Ortschaft in einer abknickenden Vorfahrt das Vorderrad mal kurz weggerutscht ist. Und das bei warmen Reifen und eher Schneckentempo.
Also mein Fazit: Welten liegen für mich als Nicht-Rennfahrer sicher nicht zwischen den beiden Reifen. Daher neige ich auch schon dazu mir beim nächsten mal wieder die Phantom aufzuziehen, ganz einfach weil ich sie optischer „klassischer“ und damit schöner finde.
:88:
:-)

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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon serpentin » 16. Okt 2017, 20:18

..... der FTH meinte gleich als ich sie bei leicht feuchtem Wetter abgeholt habe, dass ich bei Feuchtigkeit bitte recht vorsichtig in Kurven fahren soll, damit das Vorderrad nicht wegrutscht :shock:
Bei Regen fahr ich also noch vorsichtiger, als eh schon.
Sein Tipp war auch, nach den Phantom die Scorpion Trail II zu montieren......

Meine Erfahrung nach nun ~5kkm mit den Scorpion Trail II: ich kann da echt keinen Unterschied feststellen. Nach ca. 11000km war bei den Phantom der Vorderreifen auf (= maximal 3m Springer ... und das echt ungerne :mrgreen:) , der Hinterreifen hätte vllt. noch 1500 mitgemacht, habe aber dann beide gleichzeitig gegen die Scorpion getauscht. Die ersten Kilometer waren echt eine Erleuchtung, super wendig, hat im direkten Vergleich ein ganz neues Moped aus meiner Bonnie gemacht.
Im Nachhinein betrachtet lag das aber wohl eher an dem Unterschied „alt vs. neu“ und weniger an „Phanton vs. Scorpion“. Nachdem die Scorpion eingefahren waren hatte ich dann auf nasser Fahrbahn nämlich einen richtigen Schreckmoment als mir innerhalb einer Ortschaft in einer abknickenden Vorfahrt das Vorderrad mal kurz weggerutscht ist. Und das bei warmen Reifen und eher Schneckentempo.
Also mein Fazit: Welten liegen für mich als Nicht-Rennfahrer sicher nicht zwischen den beiden Reifen. Daher neige ich auch schon dazu mir beim nächsten mal wieder die Phantom aufzuziehen, ganz einfach weil ich sie optischer „klassischer“ und damit schöner finde.
:88:
Kann ich so nicht bestätigen. Habe die Skorpione jetzt für mehr als 6000km drauf und bin äusserst zufrieden - viele Pässe in der Schweiz und in den Dolomiten haben die jetzt schon abgekriegt. Mit den Phantom habe ich 12000 gemacht, die würde ich um keinen Preis mehr drauf machen. Zur Zeit limitieren die Fussrasten noch die Schräglage (wird bald geändert) mit den Phantom war es das unangenehme Gefühl in den Kurven...

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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon Roman v. O. » 17. Okt 2017, 08:50

Meine Erfahrung ist, dass der Phantom ab 4 - 5.000 sehr nachgelassen hat. Nasse Straße = Katastrophe.
Und nicht nur das, er war verliebt in jede noch so kleine Spurrille und ist der nachgelaufen. :+flop+:
Im Gegensatz dazu ist der Trail II eine Offenbarung. :+x+:
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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon UW-T120 » 17. Okt 2017, 12:35

Meine Erfahrung ist, dass der Phantom ab 4 - 5.000 sehr nachgelassen hat. Nasse Straße = Katastrophe.
Und nicht nur das, er war verliebt in jede noch so kleine Spurrille und ist der nachgelaufen. :+flop+:
Na toll, meine hat jetzt knapp viereinhalb und ich pendel mit meiner Bonni, da kommen wohl spannend Tage auf mich zu :|

Was ich bisher nicht gefunden habe in Recherchen ist ne Antwort auf die Frage, was diese merkwürdige Kombination vorne diagonal, hinten radial vorschreibt/erlaubt/verbietet.
Eigentlich ist diese Kombi ja verboten, wenn nicht explizit erlaubt. Aber verbietet der Eintrag tatsächlich r r?
Hintergrund meiner Frage ist, dass neben dem ab Werk aufgezogenen Phantom im Reifenfinder Dokument auf der Triumph Seite als zweiter Reifen der Avon Storm 3D X-M in den Größen 100/90 R18 56V und 150/70 R17 69H gelistet ist.
Also zweimal radial!

Ich weiß, dass das hier viele nicht so eng sehen, was freigegeben ist und was nicht und mich würde zum Beispiel auch der Conti RoadAttack 3 interessieren, aber da muss es doch auch eine offizielle Aussage geben, was da geht. Von wem kann ich die bekommen? TÜV, FTH, Triumph, Conti, Sterne?

Verwirrte Grüße,
UW

PS: Auch wenn von Conti schon mal verneint, hab ich trotzdem auch nach einer Freigabe für die T120 gefragt - steter Tropfe... :wink:
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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon Amal » 17. Okt 2017, 15:53


Was ich bisher nicht gefunden habe in Recherchen ist ne Antwort auf die Frage, was diese merkwürdige Kombination vorne diagonal, hinten radial vorschreibt/erlaubt/verbietet.
Eigentlich ist diese Kombi ja verboten, wenn nicht explizit erlaubt. Aber verbietet der Eintrag tatsächlich r r?
Hintergrund meiner Frage ist, dass neben dem ab Werk aufgezogenen Phantom im Reifenfinder Dokument auf der Triumph Seite als zweiter Reifen der Avon Storm 3D X-M in den Größen 100/90 R18 56V und 150/70 R17 69H gelistet ist.
Also zweimal radial!


Verwirrte Grüße,
UW

PS: Auch wenn von Conti schon mal verneint, hab ich trotzdem auch nach einer Freigabe für die T120 gefragt - steter Tropfe... :wink:

Moin
Hintergrund dieser Nennung von Triumph in ihrem Reifenfinder müsste sein, dass Avon auf seiner homepage für diesen Reifen eine Freigabe erteilt hat. Freigabe ausdrucken und mitführen (mitführen ist nicht Pflicht, kann aber evtl. bei übereifriger Rennleitung das Adrenalin im Zaum halten).
Sollte dann ok sein.

http://www.avonreifen.com/motorbike/bon ... black-du01

Gruß Jürgen

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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon spi » 17. Okt 2017, 16:29

Hi UW,

danke dass du noch einmal bei Conti angefragt hast. Vielleicht tut sich tatsächlich noch was. Der RA3 ist jedenfalls ein toller Reifen. Ich bin jetzt 4000km damit gefahren. Davon ca. 2000 km im September in den Alpen/Dolomiten. Die Temperaturen lagen überwiegend im Bereich von 12-20 Grad. Oberhalb von 2000m auch etwas drunter. Regen gab es nur gelegentlich. Der Reifen funktionierte bei jedem Wetter und Belag einfach nur top. Immer Haftung satt und ein leichtes Einlenken. Kein Aufstellen beim Bremsen. Ich bin absolut begeistert. Und bis zum nächsten TÜV Termin sind es noch 17 Monate hin.

Gruß
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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon UW-T120 » 18. Okt 2017, 08:10

...
danke dass du noch einmal bei Conti angefragt hast. Vielleicht tut sich tatsächlich noch was.
Tja, erstmal wohl nicht. Hab auch die Antwort bekommen, die jemand aus dem Forum auch schon bekommen hat:
Für das genannte Fahrzeugmodell ist für das Produkt ContiRoadAttack 3 keine Freigabe oder Servicebescheinigung erhältlich oder Fahrversuche zur Zeit in der Planung.

:?

Gruß,
UW
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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon spi » 18. Okt 2017, 21:45

Hi,

dieser Jemand war ich. Also nix Neues. Eigentlich unverständlich. Der Reifen funktioniert jedenfalls wunderbar. Ich habe auch keine Sägezahnbildung am Vorderrad. Ich glaube Rainer schrieb mal was in der Art. Wenn nicht, irre ich mich da.
Zum Ende der Saison werde ich ca. 6000 km auf den Pellen haben.

Gruß
Stefan
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Re: Bonneville t120 Bereifung

Beitragvon DKW Dieter » 12. Nov 2017, 16:37

Hallo,
vor einem guten Jahr machte ich auf T120 eine Probefahrt im Erzgebirge. Das Motorrad faszinierte mich schon irgendwie, aber das Fahrwerk / Reifen...
Für Langstrecken nutze ich gern meine R1200R mit Metzeler roadtec 01. Eine gute Paarung, damit kann man ganz flott unterwegs sein, meine Referenz.-
Ich zögerte ein knappes Jahr bis ich mich zum Kauf der Bonneville entschließen konnte, aber es mußte was geschehen.
Bei der 800 Km Inspektion, ließ ich die schei.. Pirelli (Katastrophe!) gegen Avon Storm tauschen, Wilbers Federbeine (auf mich abgestimmt) und Gabelfedern wurden montiert.
Im voraus berichtigte ich den unteren Gabelabstand, d.h. der Blechbrücke / Schutzblechträger nahm ich die Spannung. Dieser Schutzblechträger war zu breit, drückte die Tauchrohre auseinander.Nun geht die nackte Brücke leicht saugend zwischen die Tauchrohre, spannungsfrei. Ein anderes Forenmitglied beschrieb das Procedere ganz genau, dessen Beitrag sensibilisierte mich, danke dafür!
Man erkennt die Bonni nun nicht wieder, die Reifen sind, manchen Kritikern zum Trotz, großartig und zugelassen! Nun fährt sie wunderbar.
Jetzt hapert das Ganze an den zu tiefen Fußrasten, aber ich denke da wird sich auch noch was finden.
Ach, noch was, die Spur stimmte auch nicht, mit Laser ist das gut zu beheben.
Gruß Dieter

PS: ...Öhlins kontra Wilbers, seit ca. 27 Jahren bin ich mit Öhlins unterwegs gewesen, war ok.
Die hier häufig zu lesende Kritik an Wilbers ist für mich nicht nachvollziehbar. Wären die Wilbers Produkte nicht gut, hätte bestimmt Mini Koch von Motorrad nicht mit Benny Wilbers ein gemeinsames Buch zum Thema Fahrwerksabstimmung geschrieben... So meine bescheidene Meinung


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