Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Technische Belange rund um die wassergekühlten Twins.
Urs
Beiträge: 3112
Registriert: 12. Jul 2013, 13:20
Motorrad: Thruxton 04
Wohnort: CH

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon Urs » 6. Jul 2017, 21:25

.
Zuletzt geändert von Urs am 26. Jul 2017, 06:14, insgesamt 1-mal geändert.
Wir brausen im Sturmwind mit Tiger im Tank, dem Ziele entgegen, der Triumph sei Dank!

Mit einem Klick hier drauf findest Du viele Antworten zu häufig gestellten Fragen

S' Zäpfle:
Bild

Benutzeravatar
EintrachtLöwe
Beiträge: 273
Registriert: 1. Mär 2015, 19:35
Motorrad: Thruxton R 2016 + Bobber 2017
Wohnort: Stuttgart

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon EintrachtLöwe » 7. Jul 2017, 06:40

Also ich habe nach dem Entlüften nun nach zwei Monaten wieder einen wandernden Druckpunkt. Zwar noch nicht so stark wie vorher, aber deutlich spürbar.
Nachdem ich es nun erneut reklamiert habe, bekomme ich auf Garantie neue/andere Bremskolben montiert. Ich bin gespannt ob damit das Problem behoben ist.
Ich möchte dich ja nicht enttäuschen, aber bei mir
wurden die Kolben getauscht. Dies hat kurz Abhilfe gebracht, nunmehr geht der Druckpunkt wieder auf Wanderschaft :<>:

Nächsten Montag bin ich bei unserem "Dealer", werde mal nach stärkeren "Drogen" fragen :wink:

Grüße aus Italia :wink+:
Magst du mir dann mal Bescheid geben was raus kam? Meine geht nämlich am Dienstag hin...

Genieße noch das Wetter in Italien bevor du zurück in die schwäbische Wetterhölle kommst. :wink:

Maverick
Beiträge: 297
Registriert: 12. Feb 2016, 10:35
Motorrad: T100, Bj. 2005; Thruxton R (in Rot)
Wohnort: Köln

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon Maverick » 7. Jul 2017, 10:55

Ich denke, dass ist für die Haltbarkeit der Gabelsimmerringe, generell auch für die Gabel sicher nicht ideal.
Den Dichtringen schadet das erst wenn die Gleitbuchsen verschlissen sind. Und das wird durch verspannen der Gabel gefördert.
Wenn es dann so weit ist schleift der Bremssattel wieder, die Gabel hat Spiel und die Dichtringe sind hinüber. Das Losbrechmoment ist dann aber wieder gering.
Was T da macht ist Pfusch auf hohem Niveau, andere pfuschen aber noch besser.

Gruss, Peter
Und wie lange dauert es bis Gleitbuchsen verschleißen? Ich weiß, dass dies bei meiner Bonnie mal nach 15.000km der Fall war (keine Ahnung warum). Da der Verschleiß ein schleichernder Prozess sein wird, ist es aus meiner Sicht ein Sicherheitsrisiko, das T. nicht verantworten kann. Bei den Inspektionen wird ja so was nicht geprüft.

VG
Maverick
Eine gute Absicht ist noch keine gute Aktion

Benutzeravatar
paulschwarz
Beiträge: 332
Registriert: 17. Jun 2013, 20:28
Motorrad: Thunderbird Sport 1997
Thruxton 1200 R 2016
Wohnort: Rostock

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon paulschwarz » 7. Jul 2017, 12:54

... in der Zeitschrift "Motorradfahrer" 07/2017 wurde an der BMW S 1000 R im Test ein wandernder Druckpunkt der Vorderradbremse bemängelt. Das kommt mir doch bekannt vor!
Bild paul

Welcome Thruxton R :wink+:

Benutzeravatar
McGarrett
Beiträge: 124
Registriert: 22. Sep 2016, 11:53
Motorrad: Thruxton R matte black ´16
Wohnort: Nürnberg

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon McGarrett » 7. Jul 2017, 13:12

... in der Zeitschrift "Motorradfahrer" 07/2017 wurde an der BMW S 1000 R im Test ein wandernder Druckpunkt der Vorderradbremse bemängelt. Das kommt mir doch bekannt vor!
Bei einem Premiumhersteller darf so etwas auch nicht passieren....

Cheers Patrick

Peter Koch
Beiträge: 5437
Registriert: 6. Jun 2008, 13:57

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon Peter Koch » 7. Jul 2017, 16:17

Und wie lange dauert es bis Gleitbuchsen verschleißen? Ich weiß, dass dies bei meiner Bonnie mal nach 15.000km der Fall war (keine Ahnung warum). Da der Verschleiß ein schleichernder Prozess sein wird, ist es aus meiner Sicht ein Sicherheitsrisiko, das T. nicht verantworten kann. Bei den Inspektionen wird ja so was nicht geprüft.
Keine Ahnung weil ich das bisher nicht erfahren habe, auch nicht bei über 100000 km mit einer CB500.
Da habe ich die Gabel aber auch nie verspannt was ein ungeschickter Schrauber auch ohne Absicht hinbekommen kann.
Die Gabel wird bei den Inspektionen geprüft, aber natürlich nicht zerlegt.

Gruss, Peter
Fremd ist der Fremde nur in der Fremde ( Karl Valentin, ein Philosoph)

JustCruisin'
Beiträge: 23
Registriert: 15. Jun 2017, 09:05
Motorrad: Triumph Thruxton R Diablo Red

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon JustCruisin' » 8. Jul 2017, 11:20

Verifikation ob normal oder nicht:
Vorderrad abheben, von Hand drehen, bremsen, drehen, bremsen.
Wenn das Rad jeweils weiter dreht: OK.
Wenn nicht: NOK.
So, ich schulde ja noch ein Update, um das Thema, was ich zu meiner Trux hier aufgebracht habe, abzuschließen.
Wie von Urs empfohlen, habe ich am Rad gedreht. (...haben sich manche hier vielleicht eh schon gedacht. :oops: )
Ergebnis: Die Beläge schleifen zwar, aber das Rad dreht auch nach dem Impuls noch einige Grad weiter. Natürlich nicht wie bei einem Fahrrad, klar. Aber das Rad kommt auch nicht sofort zum stehen. Sollte wohl ok so sein.

Bleibt mir ein Dankeschön an euch, mir hier weiter geholfen zu haben bei meinem Verständnis für das Thema! :+top:
Immer eine Handbreit Asphalt unterm Gummi!

fordprefect
Beiträge: 6041
Registriert: 28. Apr 2008, 18:14
Motorrad: .
SR500-1981
T100Efi-2008
SpTrR-2012
Wohnort: Schwarzwald-Baar

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon fordprefect » 8. Jul 2017, 11:35

... Ergebnis: Die Beläge schleifen zwar, aber das Rad dreht auch nach dem Impuls noch einige Grad weiter. Natürlich nicht wie bei einem Fahrrad, klar. Aber das Rad kommt auch nicht sofort zum stehen. Sollte wohl ok so sein....
Bei dieser Beschreibung gehe ich davon aus, daß die Bremskolbenrückholfedern i. V. mit der verwendeten Viskosität der Bremsflüssigkeit (empfohlen wird DOT 6,25) ziemlich gut kalibriert sind. Optimal ist natürlich das freie Durchlaufen der Bremsscheibe mit ca. 1/10 mm Luft zu den Belägen. An den Bremskolbenrückholfedern kann über den kleinen Versteller links unten die Spannung etwas erhöht werden. Auf teure Tuningfedern von Brembo würde ich vorerst verzichten.

Gruß, Fordprefect :wink:
Wer als Jugendlicher nicht dings ist, hat kein Herz. Wer als Erwachsener immer noch dings ist, hat kein Hirn.

JustCruisin'
Beiträge: 23
Registriert: 15. Jun 2017, 09:05
Motorrad: Triumph Thruxton R Diablo Red

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon JustCruisin' » 8. Jul 2017, 12:35

Der war gut! :mrgreen:

Viel Spaß beim cruisen an diesem schönen Wochenende!
Kai
Immer eine Handbreit Asphalt unterm Gummi!

Benutzeravatar
jurby
Beiträge: 963
Registriert: 2. Jun 2009, 11:29
Motorrad: 05-er Thrux, 1967-er BSA Spitfire, HD
Wohnort: Lenzburg,Hinwil , Bangkok

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon jurby » 8. Jul 2017, 13:00

Verifikation ob normal oder nicht:
Vorderrad abheben, von Hand drehen, bremsen, drehen, bremsen.
Wenn das Rad jeweils weiter dreht: OK.
Wenn nicht: NOK.
So, ich schulde ja noch ein Update, um das Thema, was ich zu meiner Trux hier aufgebracht habe, abzuschließen.
Wie von Urs empfohlen, habe ich am Rad gedreht. (...haben sich manche hier vielleicht eh schon gedacht. :oops: )
Ergebnis:[b] Die Beläge schleifen zwar, aber das Rad dreht auch nach dem Impuls noch einige Grad weiter[/b]. Natürlich nicht wie bei einem Fahrrad, klar. Aber das Rad kommt auch nicht sofort zum stehen. Sollte wohl ok so sein.

Bleibt mir ein Dankeschön an euch, mir hier weiter geholfen zu haben bei meinem Verständnis für das Thema! :+top:

ist sicher nicht ok

Benutzeravatar
highgate
Beiträge: 293
Registriert: 4. Jun 2016, 08:17
Motorrad: Triumph Thruxton R
Wohnort: Pego

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon highgate » 8. Jul 2017, 15:24

Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Moppeds gefahren, unterschiedlichster Hersteller ( auch Motocross ), bei keinem drehte das Vorderrad gänzlich frei.

Auch bei meinen Rallyeautos stellte ich die Bremsen immer so ein, dass sie etwas schliffen !! Damit ist man sich sicher, dass sich zwischen Scheibe und Bremsbelag nichts " einschleichen " kann und die Bremse schneller greift.
Un saludo de espana, Hans-Jürgen

Es gibt keinen grösseren Luxus, als nur das tun zu können, zu dem man Lust hat.

"Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)

Benutzeravatar
highgate
Beiträge: 293
Registriert: 4. Jun 2016, 08:17
Motorrad: Triumph Thruxton R
Wohnort: Pego

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon highgate » 11. Jul 2017, 15:58

Übrigens wird überall nur mit Wasser gekocht........

http://www.krone.at/auto/gabel-kann-bre ... ory-577633
Un saludo de espana, Hans-Jürgen

Es gibt keinen grösseren Luxus, als nur das tun zu können, zu dem man Lust hat.

"Alt ist nur der, dessen Geist keine Leidenschaft mehr kennt." (Konfuzius)

Benutzeravatar
schwanenpils
Beiträge: 953
Registriert: 17. Jun 2005, 19:24
Motorrad: 52er Bonnie starr, 04 Thrux, Bonnie Black 08,55er moto guzzi ercole,Honda Spacy 125 Roller
Wohnort: Grossostheim

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon schwanenpils » 15. Jul 2017, 08:53

Gude
hoffe ich werde jetzt nicht geteert und gefedert :(
Habe momentan Zeit und mir den Fred hier ansatzweise angeschaut, alles geht aus verständlichen Gründen nicht :oops: .
Das Problem ist doch das fehlende Spiel zwischen Bremszange und Bremsscheibe rechts außen oder? Wenn das stimmt würde ich folgendes machen.
Die Bremsscheibe an der Anschraubfläche 0,3-0,4mm abdrehen lassen, das geht. Die ist ja mit 6 oder 8 M8 Schrauben montiert, also macht der das von der Festigkeit nix aus, heiß wird die an der Nabe auch nicht. Ne neue muss eh nie drauf da wir mit unseren Moppeds im Jahr nur 3tkm von Cafe zu Eisdiele flanieren um unser altes Ego zu streicheln :D . Unser Bergfest haben wir schon lange rum und 95% reißt demnächst der Herzbennel vorm Computer ab weil er sich über den Dünnbraddel hier aufregt. Die anderen 5% rafft der Suff dahin. Lieg ich da richtig :fra:
Steinigt mich nicht, bin sensibel
Gruss Schwane 5%

Benutzeravatar
Pfadfinder
Beiträge: 20
Registriert: 21. Mai 2015, 20:25
Motorrad: Triumph Thruxton R silver iced, Tiger Cub T20 1963 Classic Trial Aufbau
Wohnort: Lüneburger Heide

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon Pfadfinder » 15. Jul 2017, 19:28

Hallo Leute,
Ich hatte keinen Bock mehr auf dieses Drama. Es ist schon das zweite mal dass ich als Kunde eines neuen T Modells zum Testpilot wurde- mit der Explorer war es ja auch so ein Thema... Das ist mir zu blöd!
Ab jetzt bin ich im Africa Twin Forum.
Grüße aus der Lüneburger Heide

Philipp

Benutzeravatar
Rudiratlos
Beiträge: 130
Registriert: 26. Dez 2015, 06:50
Motorrad: Thunderbird 1700 und Thruxton R
Wohnort: Sindelfingen

Re: Thruxton R Fahrbericht, wichtiges Thema Bremse!!

Beitragvon Rudiratlos » 15. Jul 2017, 20:30

...gute Wahl, plane ich evt. als Zweitmopped. (Wenn jemand meine 1700er Thunderbird kaufen würde).
Aber Vöösicht - so manche Kinderkrankheiten plagt die auch...
Bin die DCT probegefahren - mit den Schaltzeitpunkten muss man erstmal klarkommen. Habe letztenlich doch viel geflippert...


Zurück zu „Technik der Wassergekühlten“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste