Rainman`s Reisen

Treffen, Reisen, Veranstaltungen und gemeinsame Ausfahrten.
Hell on wheels
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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon Hell on wheels » 13. Okt 2017, 05:27

Die 2 schnellen Maurer unter Ihres Gleichen :lol+:
Man kann ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht
( ähnlich verhält es sich mit motorrädern )

Rainman
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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon Rainman » 17. Okt 2017, 00:54

Multirider mit seiner Gattin, Pitmac und Fasthanz trafen sich wie vereinbart mit den drei Fahrensmännern auf ein Pläuschchen. Alle genossen das herrliche Wetter. Bei derartigen Veranstaltungen ist es unüblich alkoholische Getränke anzubieten, was der Schreiber nur befürworten kann. Was allerdings enttäuschend empfunden wurde, war die miserable Qualität der angebotenen Hotdogs. Der Schreiber hatte unwissend dieser Tatsache seinen heißen Hund mit reichlich britischen Mostrich veredelt. Wie sich unmittelbar nach dem Abbeissen herausstellte, eine gute Entscheidung. Wer jemals in einen solchen heißen Hund, auf der Man oder in Großbritannien, gebissen hat oder es jemals vorhat, der weiss oder wird es dann wissen was der Rainman meint. Es muss aber auch zur Ehrenrettung der britischen und schottischen Küche geschrieben werden, dass dies während der gesamten Reise der Fahrensmänner der einzige kulinarische Fehlgriff war.
Für uns stand ab diesem Zeitpunkt fest, bei Würstchen haben Manxman, Briten und Schotten noch gewaltige Entwicklungsschritte vor sich.

Über den riesigen Parkplatz schlenderten wir zurück zu unseren Maschinen. Der Tag war so formidabel, da bot es sich an den Süden der Insel zu erkunden.

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Es wurde auch ein Foto mit James Hillier, einem TT Piloten, geknipst. Dieser Name sagte mir persönlich nichts. Als ich aber dann am Abend von Mario und Noe aufgeklärt wurde, viel es mir wieder ein woher ich diesen verrückten Hund kannte.

Wir setzten unseren Weg fort und kamen in Peel am Hafen zu einer Tasse Kaffe und einem Stück Gebäck. Vor dem dortigen Museum lässt es sich hervorragend sitzen.

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Die Eindrücke sind schon beeindruckend.

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Weiter ging es dann nach Port Erin. Wir waren überrascht, dass dort noch Badesaison war.

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Diese Art von Herbergen haben in meinen Augen diesen gewissen Charme vom Empire.

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Über Port St. Mary führte uns der Weg Richtung Calf of Man.

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Fortsetzung folgt....
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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon Rainman » 17. Okt 2017, 01:19

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Blick auf die Vogelinsel Calf. Man kann dort mit etwas Glück auch Kegelrobben beobachten. Es ist der südlichst anzufahrende Punkt der Man.

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Die Maschinen wurden nach einer Weile wieder gestartet und der Rainman führte die Herren zur Fairy Bridge. Die kleinen Leute forderten ihren Tribut.
Der schweizer Fahrensmann wurde aufgeklärt, dass dort keine Obdachhlosen wohnen, sonder mit den little People die Elfen, Feen und kleinen Trolle gemeint sind. Jeder Fahrensmann der auf die Isle of Man kommt, sollte wenn er jemals wiederkommen möchte, die little People grüßen oder ihnen seine Aufwartung machen.

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Wünsche aller Art finden dort in verschiedensten Formen ihren Ausdruck.

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Selbst routinierten Fahrern lässt es nicht kalt.

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Der A5 folgend über Newtown , ging es am "Horse Sanctuary", einem Altersheim für die Pferde der Promenadenbahn von Douglas, weiter zum Grand Stand.

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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon Rainman » 17. Okt 2017, 01:43

Es erfüllte uns mit Stolz dort zu stehen, wo sonst nur die Helden der TT ihre Maschinen abstellen.

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caferacer82

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Tuefernoe

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Rainman

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Wir folgten dem TT Kurs um in Kirk Michael die Maschine für den nächsten Tag vollzutanken. Die drei Herren kamen erneut zu spät im Raven an. Wieder waren die Speisen ausverkauft. Diesmal telefonierte Mario mit einem Pizza Bringdienst, leider auch ausverkauft. Es blieb den drei Fahrensleut erneut der Gang zum ortsansässigen Imbisswagen. Burger und Pommes stillten den stechenden Appetit . Benzingespräche rundeten diesen wunderbaren Tag ab und anschließend ging es in die Zelte, wo der warme Schlafsack wartete.

Fortsetzung folgt.....
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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon Rainman » 17. Okt 2017, 02:44

Montag der 28. August 2017

Der Mountain Course liegt im Nebel und die motorsportlich interessierten Besucher der Classic TT hoffen, dass das Rennen gestartet wird. Da Mario am Abend zuvor nicht getankt hatte, rieten wir ihm dies noch vor der Streckensperrung nachzuholen. Er befolgte unseren Rat und trieb mit seinen pinkfarbenen Turnschuhen die Scrambler nach Kirk Michael. Bedingt durch die verbaute lebenssichernde Abgasanlage, war es uns möglich seinen Weg weitesgehend akustisch zu verfolgen. Einschließlich seines Tankvorganges benötigte er nur wenige Minuten um zurück auf dem Platz, seine Maschine mit einem breitem Grinsen abzustellen. Um eine neue Beobachtungsstelle aufzusuchen ,werden aus den Fahrensmännern kurzerhand Wandersmänner. An Bauernhöfen vorbei schlängelt sich der Fußweg vom Zeltplatz Richtung Strecke. Der Weg zieht sich in die Länge und weit und breit sind die Herren die einzigen Wandersleut. Zur Stärkung werden Brombeeren gepflückt und ihr zuckersüßer Geschmack versüßt den Fernmarsch. Als wir nach gefühlten Stunden des Herumirrens auf die Strecke treffen, stellten wir zu unserem Entsetzen fest, dass das Rennen abgesagt worden war und wir uns vom Raven nur knappe vierhundert Meter entfernt befanden. Wir beschlossen ob dieser Tatsachen zum Ausgleich ein wenig Motorrad zu fahren.
Wir nahmen den Weg in die Berge. An Druidale vorbei ,bogen wir bei Sartfell Plantation rechts Richtung Kirk Michael ab. Die B10 führt über Barregarrow nach Kirk Michael.

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Immer wieder eine gute Idee Schilder zu fotografieren.

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Im Gasthaus angekommen, erhielten wir unsere Heißgetränke auf Vertrauensbasis. Man nimmt sich sein Getränk und legt das Geld in die bereitstehende Schachtel.

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Allerorten wird erinnert.

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Direkter Streckenkontakt.

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Über kleinste Straßen, B 10 +B 22 führte es uns nach Douglas. Kurz vor Douglas bemerkten wir den Verlust der Schweizers Kennzeichentafel. Sie hatte sich augenscheinlich in Gänze abvibriert. Noe bekam daraufhin erhöhten Blutdruck. Es hieß also nun, den ganzen Weg langsam zurück. Sechs Augen suchten bei moderater Fahrt den Wegesrand und die Straße ab. Etliche Kilometer später wurde die Mühe der drei Herren durch das Auffinden der Tafel belohnt. Mit Hilfe von Kabelbindern sicherten wir das renitente Stück. Dem Mittagessen am Grand Stand mit anschließendem Einkaufsbummel stand nun nichts mehr im Wege.

Dort hätten die Sieger gestanden.

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Kulinarische Genüsse.

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Der Rückweg führte uns wieder zurück durch die Berge, wo ein sogenannter Green Way den Mario zu einer Testfahrt animierte.

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Green Ways teilen sich Motorräder und Reiter. Wanderer und Fahrradfahrer haben auf der Man eigene Wege.


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Der Abend wurde mit Rudi und Rita im Sulby Hotel bei gutem Essen in historischer Atmosphäre beschlossen.

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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon traildiaries » 17. Okt 2017, 06:21

Schön geschrieben, im einzigartigen Fahrensmannstil eben und tolle Fotos. Ich freu mich auf mehr! Danke Dir.
Gruß Peter

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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon Rainman » 18. Okt 2017, 21:04

Dienstag der 29. August

Nachdem der Tag erwachte und als die drei Herren die Morgentoilette erledigt hatten, genossen sie es in Ruhe ihr Frühstück einzunehmen. Kurz danach fassten sie den Plan, dass Renngeschehen von Braddan Bridge aus zu verfolgen. Auf dem Weg dorthin wurden die braven Maschinen in Kirk Michael mit Kraftstoff versorgt.
Die ansässige Kirchengemeinde stellte einen Motorradparkplatz in einem Wäldchen zur Verfügung. Für den Sitzplatz mit Blick auf Braddan Bridge verlangte der Kartenverkäufer acht Pfund. Ein Imbisswagen stellte die Versorgung der drei Herren sich und dementsprechend war die Stimmung heiter.

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Das Thema Schilderfotografie ist hier wieder präsent.

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Alles was der Sportkamerad braucht. Im hinteren Waldbereich fand sich noch der passende Abort.

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Die Bude hat bestimmt schon viele Rennen erlebt.

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Diese Beschallungsanlage versieht zuverlässig ihren Dienst und überträgt die Informationen für den interessierten Sportkameraden von Manx Radio.

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Auch die Nachbarkirchengemeinde läßt sich ihre Premiumlage gut bezahlen vom fahrenden Volk.

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Während der Classic TT und des Manx Grand Prix findet der Fahrensmann immer noch ein Plätzchen.

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Auch ihr könntet euch als Streckenposten bewerben.

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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon Rainman » 18. Okt 2017, 21:30

Nach einer Weile trieb es die Drei wieder auf ihre Maschinen. Sie verlegten ihren Standort an die Promenade von Douglas. Der Rainman befolgte den Tip von Rita und nutzte das Reisebüro von Thomas Cook zum Geldwechsel. Für dreihundert Euro bekam er von Frau Victoria Turton 244,80 britische Pfund. Man sollte beim Wechseln drauf achten, dass man britische Pfund verlangt. Das Manx Pfund wird wie die Manxman sagen auf dem Festland nicht anerkannt.

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Der Rainman bekam in einem Devotialiengeschäft als Wechselgeld, Einpfundnoten der Man. Diese relativ seltenen Noten, dienen den Fahrensmännern als Andenken.

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Dem Golfstrom sei dank, Palmen wie in südlichen Gefilden.

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Wenn der Blick nach oben schweift, findet das Auge auch hier nette Details.

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T-Shirts, Pullover und Sticker waren verstaut, da verabschiedeten sich die Handschuhe vom Mario. Also auf zum Grand Stand, wo die Ausrüsterfirma RST ihren Verkaufsstand hatte. Mario wurde schnell fündig und war mit seinem Neuerwerb sehr zufrieden.

Die Marshalls Bruderschaft.

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Zuletzt geändert von Rainman am 18. Okt 2017, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rainman`s Reisen

Beitragvon Rainman » 18. Okt 2017, 22:10

Siegermaschine

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Bewährte Tankanlage

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Dann führte der Weg sie weiter dem Streckenverlauf folgend. St John`s. Ballacraine. Wir beobachteten einen Trainingslauf und bezahlten für unseren Platz an der Strecke ein Pfund.

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Als sich bei den drei Fahrensmänner nach diesem langen Tag der stechende Appetit regte, suchten sie das Creek Inn in Peel auf. Dort wurden sie in ansprechendem Ambiente vorzüglich bewirtet.

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Der Ort ist bekannt für die Kipper, geräucherter Hering, die im Creek Inn köstlich munden.

Als die Herren wieder ihren Campingplatz erreichten, führte sie ihr Weg zu einem Absacker noch ins Raven. Dort am Haupteingang, rechter Hand ,findet der interessierte Leser einen Hinweis auf die Anwesenheit von Fahrensmännern des Thruxton Forums.

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