Tuning Kit

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Re: Tuning Kit

Beitrag von 82 CAFERACER » 24. Nov 2018, 21:46

Darius42 hat geschrieben:
16. Nov 2018, 10:24
Das machts mir nicht leichter.... :shock: ;-)

Überlege ob ich mir die Gabel aufrüsten lasse, oder aber ein Tuningset hole...

Schaun mer mal

Gruß
D
Mach den Motor...... Fahrwerk wird total überbewertet. Das kannst du auf der Renne hernehmen um die letzten Zehnteln rauszukitzeln.

Für die Landstrasse wo eh dauernd alles variiert. Alles auf weich und entspannt bleiben wenn es mal kurz eiert.
:hapy: Mario :hapy:

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Rainer
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Re: Tuning Kit

Beitrag von Rainer » 24. Nov 2018, 21:47

Hallo Andreas . Ich dachte immer du hättest echt Ahnung von Fahrwerken. Aber was du da über den Einbau und die Wirkungsweise von Cartridge Systemen schreibst ist absolut falsch und entbehrt jeder Praxis.
Und wenn hinten schon gute Federbeine drin, brauchen die auch nicht noch geändert werden, wenn vorne ein Cartridgedystem verbaut
Gruß
Rainer
Zuletzt geändert von Rainer am 25. Nov 2018, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.

Dani
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Re: Tuning Kit

Beitrag von Dani » 25. Nov 2018, 07:46

...Fahrwerk wird total überbewertet!


Wie kommt man bloss auf so eine seltsame Aussage?? Bist du echt der Ansicht ein Bike fährt sich eh gleich ob nun ein Mädel mit 60kg oder ein Schwergewicht mit 120kg draufsitzt,
ganz zu schweigen von der fahrerischen Eigenschaften (und damit meine ich jetzt nicht auf dem Rundkurs)
Fahre seit Jahren verschiedenste T's und meine erste Investition galt immer dem Fahrwerk. Es liegen Welten zwischen einer T mit Ori-Gabelfedern und nicht einstellbaren Federbeinen (ausser vielleicht Vorspannung) oder einem einstellbaren Fahrwerk, das auf einem persönlich abgestimmt ist - just my 99cents
Zuletzt geändert von Dani am 25. Nov 2018, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tuning Kit

Beitrag von 82 CAFERACER » 25. Nov 2018, 08:01

Er überlegt was er machen soll. Motor oder Fahrwerk.

Ich sage Motor. Fahrwerk kann er immernoch machen.

Die Mehrheit der Leute die sich Fahrwerke in ihre Mopeds einbauen, merken zum Teil den Unterschied gar nicht, oder sie drehen die Dinger so zu, dass sie auch ein Flachstahl hätten einbauen können.

Klar fährt sich das Originale nicht so toll. Aber das muss man erstmal an seine Grenze Fahren um Öhlins dann richtig wertschätzen zu können.
:hapy: Mario :hapy:

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Re: Tuning Kit

Beitrag von bandit » 25. Nov 2018, 09:38

Ich würde es auch andersrum machen erst Fahrwerk dann Motor. Erst mal orginal leistung schnell wwrden :-)) .und vorallem hat man einiges an Sicherheit dazugewonnen.
Verwechsel meinen Charakter nicht mit meinem Verhalten....

Mein Charakter bin ICH, mein Verhalten hängt von Dir ab.

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Re: Tuning Kit

Beitrag von Ulf Penner » 25. Nov 2018, 10:49

Ich bin auch für Leistung
:)

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Re: Tuning Kit

Beitrag von Dani » 25. Nov 2018, 11:14

Natürlich habe ich dann jeweils im zweiten Anlauf auch Mehrleistung/Mehrdrehmoment rausgeholt, aber als erstes muss der Bock einfach mal gut auf der Strasse "liegen" und jep, da gehören dann auch die Reifen dazu..
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Re: Tuning Kit

Beitrag von 82 CAFERACER » 25. Nov 2018, 13:54

Ulf Penner hat geschrieben:
25. Nov 2018, 10:49
Ich bin auch für Leistung
:)
Endlich normale Leute :lol+:
:hapy: Mario :hapy:

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silent grey
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Re: Tuning Kit

Beitrag von silent grey » 25. Nov 2018, 14:17

Hi,

ich bin auch für Leistung :-) . Und zwar dergestalt, dass die serienmäßig vorhandene Leistung erstmal unter allen Betriebsbedingungen zu 100% auf die Straße zu bringen ist ;-) .

Daher: erst das Fahrwerk optimieren :+top: , dann die Leistung :oops:

Gruß, silent

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Re: Tuning Kit

Beitrag von Henrik RAISCH » 25. Nov 2018, 15:19

Schwierige Entscheidung.
Fahrweksverbesserung sollte aber auf keinen Fall unterschätzt werden!
Und dabei geht es ja nicht immer darum, ein Motorrad am Limit zu bewegen, bevor man sich bessere Federbeine gönnt.

Es geht darum, sich auf dem mopet sicher, wohl und auch in Grenzwertigen Schräglagen oder Situationen noch Herr über die Lage zu sein!
Und die Serien T120 Federbeine sind Mü..

Mit vernünftigen Öhlins Federbeinen (oder andere) ist schon ein totaler Gewinn, wodurch man automatisch schneller und sicherer wird, egal welches Fahrkönnen.

Für mich geht geht Fahrwerk / Bremse vor Leistung, gerade bei der T120, da holste unser Leistungskit nächstes Jahr ;)))

Nur meine Meinung.

PS: Cartrige kann ich ebenfalls sehr empfehlen, hatte vorher Öhlinsfedern + passendes Öl.
Der Unterschied ist deutlich und das Ding fährt wie auf Schienen mit Cartridge, wenn richtig eingestellt.

Gruß

Henrik
Die sinnloseste Verbinding zwischen 2 Kurven ist eine Gerade!!

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Re: Tuning Kit

Beitrag von 82 CAFERACER » 25. Nov 2018, 16:49

Aber gerade im Grenzbereich kommt das Fahrwerk zum Zug.

Bis dahin kommt eine AC Thruxton mit etwas Geschick locker mit den 69 PS klar. Sogar am Anschlag der Physik. Sicherlich ist das Fahrgefühl manchmal etwas unschön, aber es hat mich noch nie überrascht oder in Angst und Schrecken versetzt.

Das wird bei ner T120 nicht viel anders sein.
Und Cartridge...... ist wirklich ne super Sache wenn man es mal 1:1 im Wechsel fährt. Und immernoch besser als 5000€ für die Öhlinsgabel im Nachgang zu investieren :+++:
:hapy: Mario :hapy:

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PasV4R
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Re: Tuning Kit

Beitrag von PasV4R » 25. Nov 2018, 21:22

Ich tendiere auch auf
"FAHRWERK VOR LEISTUNG". Ersma das Teil schön auf die Strasse bringen und dann ans Angasen denken...

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Re: Tuning Kit

Beitrag von Darius42 » 26. Nov 2018, 08:17

Die Federbeine habe ich schon..... :-))

also doch n tuningkit..... :Dx :Dx

oder doch Fahrwerk :Dx :Dx

noch habe ich Zeit Weihnachten kommt ja erst noch !!

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Re: Tuning Kit

Beitrag von Haldo » 26. Nov 2018, 11:10

Also ich bin mit der MotorLeistung an der Grenze, beim Fahrwerk jedoch nicht.
Ergo kommt erstmal mehr Leistung.
Wobei mein Hauptproblem die etwas zu geringe Drehzahl ist.

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Re: Tuning Kit

Beitrag von mopedschraube » 26. Nov 2018, 20:27

Rainer hat geschrieben:
24. Nov 2018, 21:47
Hallo Andreas . Ich dachte immer du hättest echt Ahnung von Fahrwerken. Aber was du da über den Einbau und die Wirkungsweise von Cartridge Systemen schreibst ist absolut falsch und entbehrt jeder Praxis.
Und wenn hinten schon gute Federbeine drin, brauchen die auch nicht noch geändert werden, wenn vorne ein Cartridgedystem verbaut
Gruß
Rainer
meine Kernaussage war diese:
Warum berichten alle mit "Cartridge" von einer besseren Gabel?
Weil dabei auch andere (richtige) Federn mit korrigierter Federkennlinie verbaut werden. - Zusätzlich wird die Dämpfung entsprechend der Feder korrigiert.
Das kann man auch alles ohne "Cartridge" für einen Bruchteil der Geldes.
...Was ein Cardridge in einer Gabel nicht kompensieren kann: Das Ansprechverhalten! - Sprich die Losbrechmomente der Gleitlager der Gabel selber werden nicht reduziert.
plus:
...Die gespahrte Kohle kann man dann in vernünftige Federbeine stecken.
Was ist an der Aussage falsch? - Kann man ein serienmässiges Dämpfungssytem nicht anpassen?
Dabei ist das Dämpfungssystem prinzipiell auch (fast!) frei von Losbrechmomenten. (Ein Dämpferkolben (Cartridge) hat leichte Losbrechmomente; ein reines System als Zweirohrdämpfer noch mal um eine Potenz weniger.)
Damit ist es egal, ob ein komplettes Cartridge nachgerüstet wird oder nicht. - Das was die Leute eigentlich wollen, nämlich das feine Ansprechverhalten der Gabel! wird nicht geändert.
Das hängt in erster Linie von der Qualität der Gleitlager ab, und an der Entfernung beider voneinander. (Deswegen sprechen USD-Gabeln konstruktiv bedingt auch feiner an: Die Überlappung von Innen- und Aussenrohr ist größer. Damit sind die Lager weiter von einander entfernt, und damit prinzipiell die Verkantung der Rohre bei Belastung geringer.)
Die Gabel selber bleibt ja die Gleiche! (Übrigens hat die T120 ein Cartridgesystem in Serie. - Na ja... zumindest einseitig! :oops:

Konkret zur T120, was ich machen würde:

Die günstigste Version:
Vorspannung per Distanzhülsen erhöhen (Und damit das Verhältniss Positiv- zu Negativfederweg einstellen; 20mm Negativ statisch.))
Das Ölniveau erhöhen. (Vorallen dingen beide Seiten gleich einstellen!) Damit ist die Federung schon mal Progressiver, und man hat deutlich mehr Federreseren beim Bremsen.
Die Viskosität bei behalten (10´er Öl). ...Eigentlich etwas zu dick für die ori Feder. - Anders herum wird aber ein Schuh draus: Die ori Feder ist etwas zu schwach dimensioniert.

Wenn es sportiver sein soll:
Härtere Federn. - Welcher Hersteller ist eigentlich fast egal. - Die Kommen bei dem gleichen Fahrzeug immer alle auf das gleiche Ergebniss. - Nämlich das Richtige.
Zusätzlich noch mal per Distanzbuchsen das Niveau zumindest kontrollieren (Stimmt damit Negativ- zu Positivfederweg? )

Bis hier sind sind 99,9% aller T100/120 Fahrer Happy mit ihrer Gabel. - Und können das gespahrte Geld eben in Federbeine Stecken! :-) (Die wirklich grottenschlecht sind!!! :o )
...Bei der ersten Version spahren sich die Leute andere Federbeine. Bei der zweiten Version kommen wir zu Federbeinen.

Bei den Federbeinen favorisiere ich bei der T120 die YSS (gibt es auch komplett in schwarz :-) ) mit Höhenverstellung und Zugstufeneinstellung. (Höhenverstellung: Weil da drüber das Möp noch mal ausnivelliert werden kann. - Danach kann man damit freihändig Kurven fahren. Zugstufe: Die ist, sagen wir mal, die "wichtigere" Dämpfung am Möpi. - Damit hat man die Möglichkeit eben die noch einmal feinst ein zu stellen, sprich Toleranzen "raus zu klicken".)

....Ok die T100/120 entspricht nicht meinen Bedürfnissen (ThruxR- Fahrer). - Hätte ich eine, würde ich gleich eine andere Gabel einbauen.

Die Bedürfnisse der T100/120 Fahrer sehe ich woanders: Hauptsächlich auf der Landstrasse, ohne das sie auf der letzten Rille unterwegs sind.
Da kommen solche Sachen wie "Preis-Leistung" zum Tragen, und auch eben die Fahrbahnoberfläche. Und da halte ich ein Cartridge für Überflüssig. - Harmonischer wird die Nummer eben mit einer überholten Seriengabel plus neuen Federbeinen aus dem mittleren Preissegment.
Ein Mopped ist und bleibt eine Dauerbaustelle...

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