Rennstrecke - FahrsicherheitMit der Speed Twin auf der Rennstrecke

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SpeedZwilling
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von SpeedZwilling »

Anfang der Woche habe ich mit meiner serienmäßigen Speed Twin BJ 2019 an einem 2 tägigen Perfektionstraining am Bilster Berg teilgenommen.
Das ganze war von Doc Scholl perfekt organisiert. In 2 Tagen konnten wir in einer Instruktor geführten 6er Gruppe ca.200 km abspulen.
Die Twin hat sich wacker geschlagen. Das volle Potential des bikes konnte von mir, der ich kein Rennfahrer bin, natürlich nicht voll ausgelotet werden. In schnellen Kurven und beim harten Anbremsen war das Fahrwerk spürbar in Bewegung. Die Motorcharakteristik passt gut zur Streckenauslegung. Lediglich beim "Aufreißen" auf den Geraden musste ich mich mächtig lang machen. Handling und Schräglagenfreiheit empfand ich bei meinem Fahrstiel (hanging off light) als sehr gut.
Die Performance des aufgezogene Reifens Metzeler Roadtec 01 SE war über jeden Zweifel erhaben. Handling und Grip waren auf höchstem Niveau von der 1. bis zur letzten Runde. Bei den Bremsbelägen habe ich den Sportbeläge von Raisch vertraut. Hier bin ich etwas unentschlossen in meinem Urteil im Vergleich zu den originalen Brembo Belägen mit denen ich sehr zufrieden war. Die Bremsperformance war über den ganzen Einsatzbereich konstant, mit dem bekannten wandernden Druckpunkt, fühlte sich jedoch etwas "teigig" an.
Alles in allem war ich mit meiner Twin sehr happy und hatte immer ein breites Grinsen unterm Helm. Es waren etlich Speed Triple Derivate vertreten aber nur eine Speed Twin (auch keine anderen Modern Classic Modelle). So, das war mein bescheidener Erfahrungsbericht.

Jetzt meine Frage, um das Thema Speed Twin und Rennstrecke zu beleben,

wer hat die Twin auch schon mal auf einer Rennstrecke bewegt und mit welchen Erfahrungen
und gibt es Modifikationen zum sportlichen Fahren und zur Performance Steigerung auf dem Track ( das Fahrwerk werde ich wohl für 2022 upgraden) die Ihr an Eurer Twin zu diesem Zweck vorgenommen habt?

Beste Grüße
Andreas
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Rainer
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von Rainer »

Hallo Andreas. Vielen Dank für den schönen Bericht. Wir waren mit unserer Thruxton R auch schon am Bilster Berg.
Einige Ducati Panigale Fahrer hatten sich herzlich bedankt, weil sie im Schlepptau unserer Thruxton ihre Rundenzeiten deutlich verbessern konnten. Was haben wir gemacht:
1, Den Motor getunt
2. Das Fahrwerk optimiert ( Bei der Speedtwin muss für schnelle Zeiten in die Gabel ein einstellbares Cartridge System und auch die völlig unterdämpften Federbeine gegen etwas brauchbares getauscht werden.
Die Bremspumpe sollte durch eine von Magura mit größeren Durchmesser ersetzt werden.
Und zum Schluss die Reifen. Nein , dieser Reifen den du benutzt, kann auf der Rennstrecke nichts . Sieht man schon deutlich an deinem Foto. Der ist völlig überfordert und reißt richtig auf. Den Unterschied zu einem echten Sportreifen wird dich echt entzücken
Bei weiteren Fragen, gerne Anrufe bei uns
Gruß
Rainer
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Triple-Manni
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von Triple-Manni »

In jungen Jahren war ich öfters auf verschiedenen Rennstrecken sowohl als Fahrer als auch als Schmiermax....
Mit der Speed Twin möchte ich auch nochmal auf dem Track, einfach im auszuloten wie weit sie "geht". Mal ein Renntraining sollte die Speed Twin locker aus dem Ärmel schütteln, für weitergehende Ambitionen auf der Rennstrecke ist Sie einfach das falsche Motorrad!
Ich hab an meiner das Fahrwerk Komplet überarbeitet und einen M-Lenker montiert, jetzt passt das soweit für meinen Stiefel den ich so zusammen fahre.

Die original Bremsbeläge würde ich erstmal drauflassen, halte ich für ausreichend für ein Renntraining.

Die Reifen die Du gefahren bist halte ich allerdings für gefährlich auf der Rennstrecke, bisschen mehr Temperatur im Reifen und du findest dich im Kiesbett wieder.
Für ein Renntraining sollte mindestens sportliche Strassenreifen alla Sport Attack / Sporttec 9RR oder Race Attack / Racetec RR montiert werden.
Ich hab schon unzählige Fahrer abfliegen sehen, weil der "Pilot Power" im zweiten oder dritten Turn die gesteigerte Geschwindigkeit/Temperatur nicht mehr verabeiten könnte....
Verschoben von Speed Twin nach Rennstrecke - Fahrsicherheit am Donnerstag 16. September 2021, 23:38 durch Urs

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paulschwarz
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von paulschwarz »

… schön dass es dich mit der Speed Twin mal auf die Rennstrecke verschlagen hat. Die Leute von Doc Scholl machen gute Arbeit.
Wie schon geschroben solltest du das mit diesen Reifen nicht machen, meine Empfehlung ist Metzeler M9RR - der kann Rennstrecke, auch nass.

Noch mal ein Himweis auf Rennstall Moto - vertreibt auch Raisch https://thruxton-forum.de/viewtopic.php?t=33928

Mit Philipp bin ich Oschersleben gefahren, seine Speed Twin hatte - neben dem Body Work - den Originalen Motor, Metzeler Racetec RR K2, andere Stoßdämpfer und Originalgabel überarbeitet - das war’s.

… und schnell der Bursche :-))
Bild Paul

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ipoxiatic
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von ipoxiatic »

Moin Andreas,

hätte ich gewusst, dass du im Forum bist, hätte ich dich auf ein Bier eingeladen, deine Speed Twin haben wir jedenfalls beaugapfelt. Wir wären übrigens mit einer schwarzen und einer grauen "Daytona" dort.

Zu deinen Fragen kann ich dir nur meine bescheidenden Hinweise geben.

Grundsätzliches:
1.) Ich fahre keine Speed Twin aber manches ist sehr allgemein gültig
2.) Das benötigte Tuning hängt sehr stark von den persönlichen Rundenzeiten ab. Die Annahme, das Tuning schneller macht, ist eigentlich ein Trugschluss, erstmal wirst du als Fahrer schneller und merkst dann nach und nach was an seine Grenzen kommt. Hier hast du ein schönes Beispiel gebracht, deine Reifen ;) Natürlich kannst du dann mit anderen Reifen direkt ein wenig schneller fahren ohne es groß zu merken.
3.) Motorleistung ist eigentlich erstmal das unwichtigste. Wichtiger wäre Fahrzeuggewicht

Wenn du jetzt sagst, dass du instruiert gefahren bist und vor hast noch ein paar mehr Rennstreckenbesuche planst, dann:
- möchte ich @paulschwarz beipflichten und einen Hypersportreifen empfehlen. Ob der jetzt M9RR / M7RR / S21 / S22 / Rosso4 / Rosso3 oder oder heißt ist egal. Ich erkenne an deinen Bild zwar nur Pickup und kein Aufreißen aber die sportlichere Kontur der Empfehlungen werden dir schnelle Richtungswechsel deutlich erleichtern. Ebenso ermöglichen sie eher das Bremsen und beschleunigen in Schräglage. Tourenreifen haften heutzutage fantastisch aber der Grenzbereich ist schmal, und hitze mögen sie einfach nicht. Also ggf. ist ein Roadattack 3 ebenso schnell wie ein 4 Sportattack aber bei letzterem fängt man einen Vorderradrutschter bei letzterem nicht. (Wie erwähnt, meine Erfahrung)

-Fahrwerk sollte man optimieren. Ob da jetzt ein volles Cartridge in die Gabel rein muss wage ich zu bezweifeln es würde aber auf jeden Fall helfen das Fahrwerk auch auf deinen sich verändernden Fahrstil anzupassen oder generell auf dich einzustellen. Wenn du jetzt einfach erstmal ein paar Ausflüge machen willst, brauchst du faktisch aber vorallem mehr Druckstufe an der Gabel. Viel wichtiger finde ich immer das Heck. hier darf man tief in die Tasche greifen, da darf nicht rühren, wackeln oder pumpen.

-Bremsen: Eigentlich auch nicht soooooo wichtig. Bremspumpe kann man ändern für eine Bessere Dosierung. Beläge würde ich auch erstmal nur ändern, wenn du entweder thermische Probleme bekommst oder generell etwas mehr "Biss" haben willst. Am ende hängt das aber von DEINEN Präferenzen ab. Solange das ABS noch an ist und dich nicht stört, braucht man da gar nichts machen. Das beste Tuning der Bremse ist erstmal das ABS zu deaktivieren. (Ich gehe davon aus, dass die Speed Tein kein ABS Modus hat, der die HA ignoriert und auch erst ab 40% Schlupf reagiert.)

-Ergonomie: Mach dir Gedanken ob es nicht Sinn macht etwas mehr Gewicht über Vorderrad zu bekommen. Klar, ist man mit nem Naked schnell aber man muss sehr akribisch fahren. Überleg dir ob z.B. Stummel einfach ein paar Gewichtsverlagerungen abschwächen und damit über die Distanz immens konditionell helfen können. (Wir erinnern uns das vor allem der Fahrer schnell macht, sich selbst zu helfen ist also wichtiger als 5 PS mehr Motorleistung)

-Gewicht/Anbauteile: Generell gilt, alles was nicht dran ist, geht nicht kaputt. Also lieber alles abschrauben, was nicht Niet und Nagelfest ist. Über Protektoren Gedanken machen. Thema Tuning und Gewicht ist auch interessant. Ich merke z.B. den Unterschied ob die Karre vollgetank oder fast leer ist. das sind ca. 10 kg Fahrzeuggewicht und bei mir am Bilster Berg eine Differenz von etwa 1,2 Sekunden Rundenzeit. Die 1,2 Sekunden hole ich NICHT mit 10 PS mehr raus. Irgendwer sagt mir mal: "Leistung macht auf der Geraden schnell, wenig Gewicht macht dich überall schnell"

Bevor ich jetzt weiter rumblubbel und mich aufführe wie der Racing "Oberlehrer", der ich sicher nicht bin, komme ich lieber zu meinem Fazit:

-> Investiere am Bike nur in das nötigste und in Schutzzubehör, den Rest sparst du dir und investierst in Fahrzeit. Irgendwann, wenn man schnell ist, wird es vermutlich eh ein anderes Bike oder man greift irgendwann ganz tief in die Tasche oder sagt das Hobby ist nichts mehr für mich oder oder oder....
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HeinzS
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von HeinzS »

Die Reifen sollten , beim Verbessern, die höchste Priorität haben, wie schon mehrfach
geschrieben.

Noch eine kleine Anmerkung, ich würde den Bilster Berg nicht unbedingt für einen Einsteiger empfehlen,
da gibt es übersichtlichere Strecken. Von daher meinen Respekt!
Nimm die Menschen wie sie sind, es gibt keine anderen.
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Amerigo
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von Amerigo »

Danke für eure ausführlichen Beiträge. Da ich auch erste Erfahrungen auf der Rennstrecke mache, lese ich da gerne mit!

Gruss
Amerigo
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SpeedZwilling
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Beitrag von SpeedZwilling »

Danke für eure Beiträge. Ipoxiatic dir besonders für deine Erfahrungsweitergabe. Habe richtig Freude auf der Rennstrecke gehabt und Lust auf mehr. Natürlich habe ich mich schon gefragt ob dann die Twin noch das richtige bike ist und in Richtung triple (street RS?!) geschielt.
Ich werde ihr vorerst jedoch treu bleiben und im kommenden Jahr in Reifen und Fahrwerk ( evtl. Wilbers Dämpfer und Gabelfedern) sowie in Protektoren (gsg Moto!?) investieren.
Und dann natürlich in Tracktime. Gibt es eigentlich irgendwo Sportfahrerkurse für absolute Anfänger? Wir sind ja eigentlich nur zügigen und entspannt auf einer Rennstrecke gefahren, was vollkommen meiner Intention entsprach.Mit den Schnellen Jungs und Mädels hatte das ja so gar nichts zu tun.

So beste Grüße an alle British Racing Fans, bleibt gesund
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Amerigo
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von Amerigo »

SpeedZwilling hat geschrieben: Montag 20. September 2021, 13:55 Sportfahrerkurse für absolute Anfänger?
Ja, das gibt's auf jeder Rennstrecke. Die Anfänger bekommen einen Theorie-Block sowie Instruktionen direkt auf der Strecke. Manchmal werden Abschnitte isoliert geübt, oder jemand fährt vor/hinter dir und gibt dir Feedback. Manchmal auch mit Funk im Ohr. Du wirst das schon finden. Ich war auf dem Anneau du Rhin, das hat gut gepasst. Ich weiss nicht, was für dich nahe ist, woher bist du denn?

Gruss
Amerigo
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ipoxiatic
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Mit der Speed Twin auf der Rennstrecke

Beitrag von ipoxiatic »

Das mit Abstand BESTE Event was ich kenne ist tatsächlich von der Dekra in Most. Vormittags Sektoren Training mit Strukis, Nachmittags freies fahren.... absolut zu empfehlen!
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SpeedZwilling
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Beitrag von SpeedZwilling »

Hallo Amergio,

Bin in NRW am Niederrhein zu Hause. Bisher habe ich an 2 Veranstaltungen von Doc Scholl teilgenommen. (Nordschleife und jetzt Bilster Berg). Hier werden gewisse Grundkenntnisse zu Fahrtechniken je nach gefahrener Geschwindigkeiten vorausgesetzt und das Fahren steht klar im Vordergrund.

Gruss
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Amerigo
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Beitrag von Amerigo »

SpeedZwilling hat geschrieben: Dienstag 21. September 2021, 08:13 Hallo Amergio,

Bin in NRW am Niederrhein zu Hause. Bisher habe ich an 2 Veranstaltungen von Doc Scholl teilgenommen. (Nordschleife und jetzt Bilster Berg). Hier werden gewisse Grundkenntnisse zu Fahrtechniken je nach gefahrener Geschwindigkeiten vorausgesetzt und das Fahren steht klar im Vordergrund.

Gruss
Wie schon geschrieben: jeder von uns lernt, muss lernen, will lernen. Ich kenne es so, dass man am Vormittag Schulungseinheiten auf der Strecke hat, und am Nachmittag freies Fahren ist. Wie soll man sonst was dazu lernen? Das ist ja alles recht anspruchsvoll und herausfordernd für Körper, Hirn und auch für die Emotionen. "Einfach nur fahren" wird nur begrenzt etwas bringen, weil du dann nicht weisst, an welchen Punkten du arbeiten musst. Zudem halte ich es für gefährlich.

Gruss
Amerigo
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