[Scrambler XE] Federung

1.200 cm³ BONNEVILLE-HOCHLEISTUNGSMOTOR
110 Nm SPITZENDREHMOMENT
90 PS Spitzenleistung
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Die Präfix Bedeutung [Scrambler ???] bezeichnet die einzelnen Modelle der Scrambler Family wie folgt:
[Scrambler 1200] = Modelle übergreifend
[Scrambler XC] = Modell XC
[Scrambler XE] = Modell XE
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Urs
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von Urs »

Thema Losbrechmoment:

Hat eigentlich jemand der Berufenen hier schon jemals die Staubkappen abgezogen und allfällige Losbrechdifferenzen analysiert?
Hat eigentlich jemand der Berufenen hier schon jemals versuchsweise in 10 ml-Schritten das Luftpolster vergrössert?

Nein?
Vielleicht hat ja jemand der Berufenen Zeit und Lust, dieses hier durchzulesen.
Aber achtet auf das Wort "Slipstick", es lohnt sich:

https://www.motorradonline.de/zubehoer/ ... -federung/
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SjS
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von SjS »

Urs hat geschrieben: Freitag 3. Juli 2020, 08:12 Thema Losbrechmoment:

Hat eigentlich jemand der Berufenen...

https://www.motorradonline.de/zubehoer/ ... -federung/
Vielen Dank für den freundlichen Tipp, Urs. Der Einfluss des Luftpolsters auf das Losbrechmoment erschloss sich mir in der Tat nicht intuitiv. Ich dachte bislang, dass hierfür maßgeblich die Reibung zwischen Simmerring und Holm ausschlaggebend sei.

Angesichts des unschlagbaren Arbeitsaufwand-Leistung-Verhältnisses bleibt es bei mir jedoch bei dem Tropfen Öl auf den Gabelholm.
Gruß Stefan
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Urs
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von Urs »

Am Freitag war jemand (wie er versprochen hat hier im Forum) mit seiner XE bei mir.
Im persönlichen Gespräch kam auch noch das eine oder andere wichtige Detail ans Tageslicht.
Auch wenn es sich um eine 47er Gabel handelt, da geht doch sicher noch was.
Auch wenn's der eine oder andere nicht glauben mag.
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Nasdy Mike
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von Nasdy Mike »

fusselvieh hat geschrieben: Sonntag 5. Juli 2020, 22:40 :lt Mhmmm.... Öl auf den Standrohren ist nen Staubsammler und mehr nicht. Im Übrigen auch auf den Tauchrohren.....
Moin Gemeinde, (ich stelle mich später noch vor)

Was der Fussel damit meint: Das Öl schmiert zwar schön auf der Gabel, Ihr bemerkt eine Verbesserung des Losbrechmoments. Ich bezweifle, das es an dem Ölfilm liegt als mehr an der Tatsache, dass die Gabel kurzfristig gereinigt ist. Das Öl bleibt auf der Gabel und fängt Staub, Sand etc. ein. Diese Partikel schleifen eure Dichtung und auf Dauer auch die Tauchstange ein. Nach einigen Tausend Betriebskilometern habt ihr dann ne defekte Gabel. Viel ehr, so denke ich, sollte man mit etwas Öl, Wd40 oder Balistol den Bereich des Übergangs an den Rohren reinigen danach trocken putzen. Der Effekt sollte der gleiche sein, nur, dass Folgeschäden ausbleiben.

Gruß Nasdy Mike
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Wurzelpeter
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von Wurzelpeter »

Nasdy Mike hat geschrieben: Samstag 1. August 2020, 16:40 Ich bezweifle, das es an dem Ölfilm liegt als mehr an der Tatsache, dass die Gabel kurzfristig gereinigt ist.
Deshalb sprühe ich gelegentlich etwas Ballistol auf einen Lappen und putze damit die Tauchrohre. Danach wird abgetrocknet weil Öl auf Tauchrohren nix verloren hat.
Ob das das Losbrechmoment mindert weiß ich nicht weil es trotz fast identischer Gabel nicht da sein will.
Der Lappen ist nach der Putzaktion jedenfalls dreckig.

Gruß, Wurzelpeter
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XEEXTiger
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von XEEXTiger »

Da wird behauptet was ebenso eine Vermutung ist, wie so soll eine winzige Menge Schmierfim nur an der richtigen Stelle schädlicher sein als gar nichts.
Ok, das Reinigen schadet bestimmt nicht aber es verbessert nichts.
VG, Friedrich
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gummiqboy
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von gummiqboy »

Hi,

das kommt mir weitgehend alles ein bißchen sehr philosophisch vor. Die Detailarbeiten wie Verschmutzungsentfernung an den Tauchrohren mögen ja sinnvoll sein, aber im Prinzip muss man sich im Klaren darüber sein, was man will, bzw. welches Motorrad man gekauft hat. Ich kann glücklicherweise auf vielfältige Erfahrungen mit diversen Endorus vom 1Zylinder über 2-Ventiler GS, auch HPN, sowie diversen gemäßigten Straßenmopeds (keine Racer) zurückgreifen und muss sagen, dass die Scram XE fahrwerksmäßig keine Wünsche offen läßt. Die Standardeinstellung (sollte man prüfen, ob sie den Werksvorgaben entspricht) passt fast immer, im Gelände Zugstufe öffnen, bei sehr holprigem Gelände Druckstufe etwas zumachen. Wem die Federung nicht passt, ist entweder vorher etwas komplett anderes gefahren und hat Anpassungsschwierigkeiten oder sie ist ziemlich falsch eingestellt. Lest mal die Berichte über die Honda AT, da scheint man um eine teure Fahrwerksaufrüstung nicht rum zu kommen. Oder fahrt mal ein holpriges Landsträßchen mit einer der anderen Triumph-Twins. Da kann man an der Scram nur noch auf sehr hohem Niveau rummeckern oder braucht ein sehr empfindliches Hinterteil, dem wohl auch kein anderes Moped in jeder Situation gerecht wird. Nix für ungut, das mußte mal raus.
Grüße, Gerhard
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Wurzelpeter
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von Wurzelpeter »

gummiqboy hat geschrieben: Samstag 15. August 2020, 23:56Lest mal die Berichte über die Honda AT, da scheint man um eine teure Fahrwerksaufrüstung nicht rum zu kommen.
Was an den Brerichteschreibern liegt. Die verstellen oft alles ohne Sinn und Verstand und wundern sich dann über Fahrwerksprobleme.
Und auch hier hat es ja jemand geschafft das Fahrwerk seiner XC durch Vorspannung der Federbeine auf zu hart einzustellen. Jetzt taugt es nicht mehr.

Übrigens durfte ich vor zwei Wochen eine Enduro mit elektronischem Fahrwerk testen. Funktioniert einwandfrei. Würde es in Problemfällen helfen? Sicher nicht. Es gibt schon Kritik an den voreingestellten Modi und natürlich kann der Benutzer auch frei konfigurieren. Verstellen auf technisch höherem Niveau mit vorhersehbaren Konsequenzen.

Gruss, Wurzelpeter
Zuletzt geändert von Wurzelpeter am Sonntag 16. August 2020, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Madmatt
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Motorrad: Bin zwar Späteinsteiger... dafür aber mit was Ordentliches (Blaue Scrambler XE) :-)
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von Madmatt »

Also ich bin 198cm und wiege 85kg (trocken). Ich bin mit meine XE 1200km gemäßigt über reichlich schlechte Straßen gefahren und kann nicht schlechtes über der Fahrwerk berichten. Ok, zugegeben, ich bin eine Anfänger und habe wahrscheinlich in den Augen von die meisten hier keine Ahnung aber ich frage mich ob Mann hier auf eine extreme hohe Niveau „meckert“ 🤷🏻‍♂️🤔😬
A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.

― Douglas Adams
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XEEXTiger
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Re: Scrambler Federung XE

Beitrag von XEEXTiger »

Nach 9.500 km und nach einem Jahr geht's gut.
Feldwege mit Schotter das macht Spass.
Die bügelt alles weg. Auf Asphalt konnte ich mich Arangieren.

Dagegen ist eine Tenere 700 etwas das ich so nicht geglaubt hätte doch komfortabel dagegen.

Erst wollt ich nicht - dann wollt ich nicht mehr Absteigen.

Es ist diese 1200 Scram aber eine andere Liga.
VG. Friedrich
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