Ich habe meiner 2003er Bonneville bei ca. km 40.000 neue Gabelfedern vorne spendiert, und zwar lineare Öhlins, die 9,5er, Gabelöl SAE 5 (war wohl mitgeliefert, habe sie einbauen lassen).
Dachte, das wäre toll und besser, weil die alten Federn ja schon betagt wären und ich im Sommerurlaub um kurvige Kopfsteinpflaster absehbar nicht drumrum kam.
Habe hinten seit 20.000km neue Ikons drin, wiege 95 kg (nackig), fahre oft mit Sozia (angezogen). So weit, so gut.
Ich nutze die Kiste auch mal für den Arbeitsweg, wenn ich Bock habe, reiße dann auch gern auf der Autobahn den Hahn mal auf, so bis Tacho 180.
Überwiegend aber zwischen 120 und 160, eben bis mir der Kinnriemen den Jet in die Stirn schiebt. Muss ja auch mal sein, macht ja auch Spässkes.
Ich merke nun aber, dass die Fuhre sich ab 140 unruhiger verhält als vorher. OK, da schaukelt noch nix auf, da gibt's auch kein wildes Shimmy. Aber ich merke, dass die Kiste schlingeriger zu werden scheint und gehe erst gar nicht höher als 160. OK, meine Conti Trail Attacks sind auch bald reif, aber es ist schon ein Unterschied zu den alten Originalfedern spürbar, mit denen die Kiste auch bei Tacho 180 bräsig geradeaus lief ohne zu zucken.
Frage: Kann das ein Effekt der linearen Federn sein? Spielt das das Öl (Viskosität oder Menge) eine Rolle?
Gruß,
Der Peashooter
